Feuchter Keller? Nasse Wände?

Probleme und Ursachen von Feuchtigkeit im Mauerwerk.

Das Problem feuchter Wände.

Millionen von Häuser in Deutschland, häufig alte Gebäude, sind von Feuchtigkeit im Mauerwerk betroffen. Meistens zeigt sich diese Feuchtigkeit im Keller oder im Erdgeschoss, denn hier besteht direkter Kontakt zum Erdreich. Sollten Sie also ein ähnliches Problem haben, sind Sie nicht allein.

Die Ursache für feuchte Wände sind defekte oder gänzlich fehlende Sperrschichten. Diese werden bei Bau des Gebäudes installiert, um schadhaft eindringende Nässe im Mauerwerk zu verhindern. Existieren diese jedoch nicht, oder sind über die Jahre durchlässig geworden, kann Feuchtigkeit langsam und stetig durch physikalische Prozesse in die Poren und Kapillaren ziehen. Häufig sieht man das Problem als aufsteigende Feuchtigkeit. Hier zieht mit Mineralien versetztes Wasser entgegen der Schwerkraft im Mauerwerk nach oben. Dies beginnt zunächst vollkommen unbemerkt. Im Laufe der Zeit treten Probleme auf, die zu Einschränkungen führen und gesundheitliche Konsequenzen mitbringen können.


Die Gefahren durch nasse Wände und Feuchtigkeit im Keller.

Nasse Kellerwände und Feuchte im Erdgeschoss kann unterschiedliche Probleme mit sich bringen. Zunächst zeigen sich Mineralausblühungen, kleine Feuchtigkeitsstellen oder der Putz blättert ab. Sofern man nichts dagegen unternimmt, können die Folgen stärker werden. Im Folgenden eine Übersicht:

  • Erhöhte Heizkosten: Feuchte Wände verringern den Dämmwert des Mauerwerks und steigert damit massiv die Heizkosten. Mit trockenen Wänden spart man Energie und schont die Umwelt.
  • Belastung der Gesundheit: Nasse und damit kalte Mauern belasten durch ihr feuchtes Raumklima die Gesundheit der Bewohner. Mögliche Folgen sind Erkrankungen der Atemwege, Rheuma und Gicht. Auch diverse Allergien und gehemmte Heilprozesse werden feuchten Wänden, die Schimmel und Schimmelsporen verursachen können, zugeschrieben.
  • Weniger Wohnraum: Durch die oben angesprochenen Auswirkungen der Feuchtigkeit im Gebäude und den Fakt, dass Renovierungsarbeiten oft nicht möglich sind, verschenken Sie wertvolle Fläche, die Sie als Wohnraum nutzen könnten.
  • Verringerter Miet- oder Verkaufspreis: Sollten Sie Ihr Haus vermieten oder verkaufen wollen, laufen Sie Gefahr, eine Preisreduktion von bis zu 30 % hinnehmen zu müssen.
  • Mauerfraß: Feuchtigkeit in den Wänden löst im Baustoff gebundene Salze und Mineralien, was vorerst zu Farb- und Putzschäden, später sogar zu Mauerfraß führt.

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Häufige Fragen zur Sanierung feuchter Wände.

Das beste was Sie in eigener Arbeit für Ihre nasse Wand tun können, ist diese von Putz, Farbe und Tapeten freizulegen. Somit kann die Wand atmen und sich kein Schimmel bilden. Im nächsten Schritt sollten Sie einen Fachmann kontaktieren, um sich zu Ursachen und Lösungsmöglichkeiten beraten zu lassen. Kontaktieren sie uns gerne für eine kostenlose Analyse vor Ort in Ihrem Gebäude.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Trockenlegung eines Gebäudes. Welche die richtige ist basiert immer auf der Ursache. Dabei ist zum einen zu schauen, ob die Feuchtigkeit seitlich oder von unten eindringt. Darüber hinaus muss geprüft werden, ob die Nässe drückend ist oder kapillar (sog. Schwammeffekt oder auch Saugeffekt) in das Gebäude zieht. Auch hier sollte nicht auf einen Spezialisten verzichtet werden, damit nicht unnötig Geld in falsche Abdichtungsarbeiten investiert wird.

Die Dauer einer Sanierungsmaßnahme kommt ganz darauf an, für welche Art der Trockenlegung Sie sich entscheiden. Eine nachträgliche Außenabdichtung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Die elektro-physikalische Mauerentfeuchtung hingegen nur wenige Stunden.

Auch dies variiert je nach Abdichtungsmaßnahme. Zwischen einer baulichen Maßnahme und der elektro-physikalschen Mauerentfeuchtung liegen preislich viele Tausende von Euro. Genau aus diesem Grund ist es für Sie sehr wichtig die Ursache genau untersuchen zu lassen. Kontaktieren Sie uns gerne für einen unverbindlichen Kostenvoranschlag.